Forex Broker
Der Forex Broker stellt für Privatanleger die Basis für die Teilnahme am Forex Trading bereit. Er nimmt die Handelsaufträge des Privatanlegers an und leitet sie weiter. Diese Weiterleitung geschieht über eine Handelsplattform, die der Forex Broker im Internet zur Verfügung stellt. Darüber hinaus hat der Forex Broker eine weitere entscheidende Funktion: Da Devisen in der Regel in „Mindestmengen“ von 10.000 Euro gehandelt werden müssen, können die meisten privaten Anleger nur am Forex Trading teilnehmen, weil der Forex Broker Kapital an sie verleiht. Dieses Kapital, auch als Leverage oder Hebel bezeichnet, ist in der Regel zwischen 20 und 400 mal höher als das Eigenkapital des Anlegers (die so genannte Margin). Ferner hat der Broker noch weitere Aufgaben, wie etwa die Verbuchung der Ein- und Ausgänge auf dem Handelskonto.
Bei der Wahl des passenden Forex Brokers sollte man neben den Konditionen und Leistungen auch auf die Benutzerfreundlichkeit der Handelsplattform achten. Fast alle Forex Broker stellen ihren Kunden umfangreiche Informationsmittel zur Verfügung, wie zum Beispiel News aus dem Devisenbereich sowie aktuelle Realtime (Echtzeit) Devisenkurse der wichtigsten Währungen. Ein weitere von Forex Brokern angebotene Option, die sich in den letzten Jahren immer grösserer Beliebtheit erfreut, ist das so genannte Demokonto oder "Forex Demo". Das Demokonto kann man als Neukunde meist kostenlos nutzen, um sich auf diese Art und Weise mit dem Handelssystem des Brokers vertraut zu machen und Strategien und Verfahrensweisen beim Devisenhandel testen zu können. Hat sich der Anleger ausreichend mit der Handelsplattform vertraut gemacht, kann er zu einem beliebigen Zeitpunkt auf das Echtkonto wechseln und am Devisenhandel teilnehmen.
Immer mehr Forex Broker bieten heute neben dem Devisenhandel auch den Handel mit CFDs an, der bei spekulativ eingestellten Anlegern ebenfalls sehr beliebt ist.